| 16. Deutschland-Ungarn-Austausch |
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| Geschrieben von Bernhard Vogt | |
| Freitag, 14. Mai 2010 | |
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13 VPK-Schüler am Piaristengymnasium in Kecskemét Anfangs stand unsere Reise nach Ungarn scheinbar unter einem ungünstigen Stern, da nicht nur Herr Vogt kurzfristig ausfiel, sondern auch der Ausbruch des isländischen Vulkans und dessen Aschewolke den Flug fast unmöglich gemacht hätte. Es wendete sich jedoch alles zum Guten.
Denn der Tag unseres Aufbruchs war der erste, an dem ein Flug wieder möglich war und Herr Wagner mit Martin Batey uns nach Ungarn begleiten konnte. Schönstes Wetter und ein von Herr Talmácsi, dem Deutschlehrer und Koordinator der ungarischen Schüler, toll organisiertes Programm trugen dazu bei, dass der Ungarnaufenthalt unvergesslich bleiben sollte. Die dreizehn Schüler und ihre Austauschpartner besichtigten das Trickfilmstudio von Kecskemét, das an einigen erfolgreichen Filmen ,wie „Lauras Stern“, oder „Der kleine Eisbär“ mitgewirkt hat. Hier sahen wir einige Kurzfilme und erfuhren, wie diese Art von Filmen produziert werden. Außerdem stand ein Trip in die Landeshauptstadt Budapest auf dem Programm.
Der weltberühmte Heldenplatz und das Parlament waren natürlich ein „Muss“, aber auch der Besuch der ungarischen Nationalbank lohnte sich. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des kecskeméter SOS-Kinderdorfes. Dort wurden wir darüber informiert, wie die Dörfer funktionieren. Ein Großteil unserer Gruppe war im Internat der kecskeméter Piaristenschule untergebracht, die einem Schloss ähnelte. Doch übers Wochenende wohnten wir in den Familien unserer ungarischen Partner. Diese hatten ein klasse Programm für jeden von uns vorbereitet, sodass Langeweile ein Fremdwort war. Zudem erfuhren wir dort, wie der Alltag einer ungarischen Familie ist und sahen sehr viel von der wunderschönen Natur Ungarns. Kecskemét selber zeichnet sich durch die prächtigen Kirchen, die eindrucksvolle Synagoge, das herrschaftliche Rathaus
sowie schöne Parkanlagen aus. Abends in unserer Freizeit lud die Stadt zu verschiedenen Aktivitäten ein. Billiard spielen, im Café sitzen, oder spannende Fußballmatches auf dem Fußballplatz des Internats gegen die Ungarn, für jeden war etwas dabei.
Doch ganz ohne Arbeitseinsatz ging es nicht. So wirkten wir intensiv beim Englisch-und Deutschunterricht mit. Wir hielten von uns vorbereitete Powerpoint-Vorträge und arbeiteten mit den ungarischen Schülern in Kleingruppen zusammen. Zusätzlich lernten wir während der Besichtigung verschiedener Sehenswürdigkeiten ein Menge über die Geschichte Ungarns. Bei allen Superlativen, die diese Tour bot, war für mich persönlich am eindrucksvollsten, die große Gastfreundschaft, insbesondere meiner eigenen Gastfamilie.
Sie ließ es sich nicht nehmen unsere immerhin dreizehnköpfige Schülergruppe sowie deren Austauschpartner und unsere Begleitlehrer nach einem Ausflug nach Kalocsa zum Essen einzuladen und uns überall herumzuführen. Am Ende der Ungarnreise waren sich inklusive Herr Wagner alle einig, dass wir zehn tolle Tage miteinander verbracht haben. Johannes Winter, 10c
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