Bio hautnah Drucken E-Mail
Geschrieben von Helmut Gaßmann   
Dienstag, 13. Juli 2010

Im Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung in Köln

Am 8. Juli machten sich unsere zwei Biologie-LKs (SJG-Löhr, VPK-Gaßmann) auf den Weg, Forschung hautnah zu erleben. Auf dem Gelände eines ehemaligen Gutshofs befindet sich seit den 1950er Jahren das Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung.

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Hier wurde den Schülern und Schülerinnen Genetik auf praktischem Wege näher gebracht. Ihnen wurde die Möglichkeit geboten, DNA aus Pflanzen zu extrahieren, die Arbeitsplätze der Forscher zu besuchen und genetisch veränderte Pflanzen zu begutachten. Besonders erstaunt waren sie zu erfahren, dass gentechnisch veränderte Produkte beispielsweise in den USA ein wahrer Werbekracher sein können. Anschließend hatten sie Zeit, sich mit den Forschern auszutauschen. Eine Gruppe hatte die Gelegenheit, sich einmal intensiv die Labore und Forschungseinrichtungen des MPI anzusehen und Forschung quasi „hautnah“ zu erleben. Beeindruckend waren schier endlose Gewächshäuser, Klimakammern und Freilandanlagen, in und auf denen die Züchtungsforschungen betrieben werden. Im angrenzenden Demonstrationsgarten, in dem Hunderte von Zuchtpflanzensorten zu bestaunen sind, wurden u.a. hauseigene Züchtungsversuche und –ergebnisse präsentiert. So konnten die jungen Forscher auf den Spuren Mendels wandern und nachvollziehen, wie die heutigen Nutzpflanzen entstanden sind. Bemerkenswert ist, dass viele der anscheinend so heimischen Gewächse wie die Kartoffel oder die Getreidesorten ursprünglich aus Amerika und dem Nahen und Mittleren Osten stammen.

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Abschließend kann man sagen, dass der Besuch eine angenehme Abwechslung zum theoretischen Schulalltag darstellte, allerdings waren die Inhalte, die den Schülerinnen und Schülern vermittelt wurden, nicht immer deren Alter bzw. Kenntnisstand angemessen. Etliches war bereits im Unterricht besprochen worden und daher bekannt. Für jüngere Schüler oder Personen ohne genetische Vorkenntnisse ist der Ausflug jedoch sehr zu empfehlen, da die Forscher es gut verstehen, auf spielerische Art Wissen weiterzugeben.

Giulia Ebert, Meike Kohlhoff (12)

 
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